Traum und Fantasie
Made in Aachen

Bunt gemischt

Der Einsame

Wer einsam ist, der hat es gut, weil keiner da, der ihm was tut. Ihn stört in seinem Lustrevier kein Tier, kein Mensch und kein Klavier, und niemand gibt ihm weise Lehren, die gut gemeint und bös zu hören. Der Welt entronnen, geht er still in Filzpantoffeln, wann er will. Sogar im Schlafrock wandelt er bequem den ganzen Tag umher. Er kennt kein weibliches Verbot, drum raucht und dampft er wie ein Schlot. Geschützt vor fremden Späherblicken, kann er sich selbst die Hose flicken. Liebt er Musik, so darf er flöten, um angenehm die Zeit zu töten, und laut und kräftig darf er prusten, und ohne Rücksicht darf er husten, und allgemach vergißt man seiner. Nur allerhöchstens fragt mal einer: »Was, lebt er noch? Ei Schwerenot, ich dachte längst, er wäre tot.« Kurz, abgesehn vom Steuer-zahlen, läßt sich das Glück nicht schöner malen. Worauf denn auch der Satz beruht: »Wer einsam ist, der hat es gut. Wilhelm Busch, 1909
© Copyright by Wolfgang Müller 2011-2017

Variationen der Fantasie

Wirbelnde Flammen
Wirbelnde Flammen  ein sprühendes Etwas in dunkler Nacht.
Es zischt, knallt und brodelt in dunkler Nacht. Bunt gemischt
Die Poesie umgibt sich mit Flügeln der Gedanken, die über allen Dingen schweben. (Roger Quirin)
Liste von Dichtern der Poesie Liste von Dichtern der Poesie

Mit Effekten aus demselben Urbild entstanden. 

Traum und Fantasie
Made in Aachen

Bunt gemischt

Der Einsame

Wer einsam ist, der hat es gut, weil keiner da, der ihm was tut. Ihn stört in seinem Lustrevier kein Tier, kein Mensch und kein Klavier, und niemand gibt ihm weise Lehren, die gut gemeint und bös zu hören. Der Welt entronnen, geht er still in Filzpantoffeln, wann er will. Sogar im Schlafrock wandelt er bequem den ganzen Tag umher. Er kennt kein weibliches Verbot, drum raucht und dampft er wie ein Schlot. Geschützt vor fremden Späherblicken, kann er sich selbst die Hose flicken. Liebt er Musik, so darf er flöten, um angenehm die Zeit zu töten, und laut und kräftig darf er prusten, und ohne Rücksicht darf er husten, und allgemach vergißt man seiner. Nur allerhöchstens fragt mal einer: »Was, lebt er noch? Ei Schwerenot, ich dachte längst, er wäre tot.« Kurz, abgesehn vom Steuer- zahlen, läßt sich das Glück nicht schöner malen. Worauf denn auch der Satz beruht: »Wer einsam ist, der hat es gut. Wilhelm Busch, 1909
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Variationen der Fantasie

Wirbelnde Flammen
Wirbelnde Flammen  ein sprühendes Etwas in dunkler Nacht.
Es zischt, knallt und brodelt in dunkler Nacht. Bunt gemischt
Die Poesie umgibt sich mit Flügeln der Gedanken, die über allen Dingen schweben. (Roger Quirin)
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Mit Effekten aus demselben Urbild entstanden.