© Copyright by Wolfgang Müller 2011-2017
Made in Aachen
Magdeburg 2
Magdeburg   die Stadt an der Elbe ist mit 230000 Einwohnern die Landeshauptstadt vom Bundesland Sachsen- Anhalt. Die Stadt umschließt mit insgesamt 40 Stadtteilen ihren Teil der Elbe mit vier Häfen, wobei der Stadtteil Werder im nördlichen Bereich der lang gestreckten Elbe-Insel Rotehorn liegt. Die Insel liegt zwischen der Alt-Elbe und der Strom-Elbe. Weiter südlich auf der Insel gibt es den 1872 entstandenen Stadtpark Rotehorn mit dem Adolf-Mittag-See, auf dem es schon seit Jahrzehnten traditionell einen Bootsverleih gibt. So war schon immer die Elbe mit der Stadt sehr verbunden, also ein wichtiger Teil von Magdeburg und sie gehört auch absolut dazu. Sie ist Verkehrsweg und Lebensader zugleich. Außerdem verbringen viele Bürger der Stadt auch ihre Freizeit in den Elbauen oder an der Elbuferpromenade, um sich zu entspannen und den Fluss in ihrer Nähe zu haben. Die Stadt Magdeburg ist das Zentrum der Planungsregion Elbe-Börde-Heide, mit der westlich liegenden bekannten und sehr fruchtbaren Magdeburger Börde. Das war und ist die Kornkammer der Region, wobei dort auch Obst, Gemüse und Zuckerrüben angebaut werden. Der fruchtbare Boden mit Lößdecke und Schwarzerde wird schon seit Jahrhunderten intensiv zum Anbau genutzt. Auch die Stämme der Donauländischen Kultur um 5400 v. Chr. haben in ihrer Besiedelung diese Vorteile genutzt.
Schon im Jahr 805 n. Chr. wurde im Dieden- hofer Kapitular Karls des Großen Magdeburg als Stadt mit dem Namen „Magadoburg“ als fränkisches Kastell erwähnt. Magdeburg war unter Kaiser Otto I. eine Kaiserpfalz. Im Jahr 919 befestigte Heinrich I. der Vogler Magde-burg, um diese gegen die Magyaren und Slawen zu verteidigen. Obwohl auch nach-weislich mit den östlich angesiedelten Slawen Handel betrieben wurde, was durch die Elbefurt möglich war. Bei der Hochzeit Otto I. des Großen mit Editha im Jahr 929 bekam diese die Stadt Magdeburg als Morgengabe. Die letzte Ruhestätte von Otto I. und Editha (Wessex-England) wurde der heutige Magdeburger Dom. Der ursprüng- liche, ottonische Dom ist beim großen Stadtbrand 1207 am Karfreitag mit abge- brannt. Der neue, jetzige Dom wurde ab dem Jahr 1209 auf und mit den Resten des alten Doms wieder aufgebaut, was insge- samt 300 Jahre dauerte. Das Wahrzeichen von Magdeburg ist der Dom, direkt an der Elbe gelegen und Bischofskirche der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen. Jedoch ist dieses älteste gotische Gebäude Deutschlands nicht die älteste Kirche in Magdeburg. Es ist die Johanniskirche, die mit der Errichtung anfänglich durch eine Pfarrkirche entstand und nachweislich im Jahr 1207 als die älteste Kirche errichtet wurde. Selbst Martin Luther hat schon im Jahr 1524 in dieser Kirche gepredigt.
Die Nachbildung vom Goldenen Reiter (1259) vor dem Magdeburger Rathaus
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Magdeburg   die Stadt an der Elbe ist mit 230000 Einwohnern die Landeshauptstadt vom Bundesland Sachsen- Anhalt. Die Stadt umschließt mit insgesamt 40 Stadtteilen ihren Teil der Elbe mit vier Häfen, wobei der Stadtteil Werder im nördlichen Bereich der lang gestreckten Elbe-Insel Rotehorn liegt. Die Insel liegt zwischen der Alt-Elbe und der Strom-Elbe. Weiter südlich auf der Insel gibt es den 1872 entstandenen Stadtpark Rotehorn mit dem Adolf-Mittag-See, auf dem es schon seit Jahrzehnten traditionell einen Bootsverleih gibt. So war schon immer die Elbe mit der Stadt sehr verbunden, also ein wichtiger Teil von Magdeburg und sie gehört auch absolut dazu. Sie ist Verkehrsweg und Lebensader zugleich. Außerdem verbringen viele Bürger der Stadt auch ihre Freizeit in den Elbauen oder an der Elbuferpromenade, um sich zu entspannen und den Fluss in ihrer Nähe zu haben. Die Stadt Magdeburg ist das Zentrum der Planungsregion Elbe-Börde-Heide, mit der westlich liegenden bekannten und sehr fruchtbaren Magdeburger Börde. Das war und ist die Kornkammer der Region, wobei dort auch Obst, Gemüse und Zuckerrüben angebaut werden. Der fruchtbare Boden mit Lößdecke und Schwarzerde wird schon seit Jahrhunderten intensiv zum Anbau genutzt. Auch die Stämme der Donauländischen Kultur um 5400 v. Chr. haben in ihrer Besiedelung diese Vorteile genutzt.
Schon im Jahr 805 n. Chr. wurde im Dieden- hofer Kapitular Karls des Großen Magdeburg als Stadt mit dem Namen „Magadoburg“ als fränkisches Kastell erwähnt. Magdeburg war unter Kaiser Otto I. eine Kaiserpfalz. Im Jahr 919 befestigte Heinrich I. der Vogler Magde-burg, um diese gegen die Magyaren und Slawen zu verteidigen. Obwohl auch nach-weislich mit den östlich angesiedelten Slawen Handel betrieben wurde, was durch die Elbefurt möglich war. Bei der Hochzeit Otto I. des Großen mit Editha im Jahr 929 bekam diese die Stadt Magdeburg als Morgengabe. Die letzte Ruhestätte von Otto I. und Editha (Wessex-England) wurde der heutige Magdeburger Dom. Der ursprüng- liche, ottonische Dom ist beim großen Stadtbrand 1207 am Karfreitag mit abge- brannt. Der neue, jetzige Dom wurde ab dem Jahr 1209 auf und mit den Resten des alten Doms wieder aufgebaut, was insge- samt 300 Jahre dauerte. Das Wahrzeichen von Magdeburg ist der Dom, direkt an der Elbe gelegen und Bischofskirche der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen. Jedoch ist dieses älteste gotische Gebäude Deutschlands nicht die älteste Kirche in Magdeburg. Es ist die Johanniskirche, die mit der Errichtung anfänglich durch eine Pfarrkirche entstand und nachweislich im Jahr 1207 als die älteste Kirche errichtet wurde. Selbst Martin Luther hat schon im Jahr 1524 in dieser Kirche gepredigt.
Die Nachbildung vom Goldenen Reiter (1259) vor dem Magdeburger Rathaus
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